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24.09.2026
16:30 bis 17:30 Uhr

Yogakurs für Senioren

01.10.2026
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Yogakurs für Senioren

15.10.2026
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Yogakurs für Senioren

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Bewohner erzählen

Hier gefällt es mir richtig gut.

KLAUS MÜLLER

Das Apartment Nummer 36 von Klaus Müller befindet sich am Ende eines hellen Flures. Es dauert ein wenig, bis sich die Türe öffnet, denn so schnell wie früher geht es bei ihm nicht mehr – sein linkes Bein ist gelähmt. Doch der ehemalige Straßenbau-Ingenieur empfängt uns mit einem Lächeln. Er hat es sich hier schön gemacht.

In der Mitte des Wohnzimmers befindet sich eine gemütliche Sitzecke mit einer weißen Ledercouch – daneben steht ein großes Bücherregal, auf dem auch der Brockhaus zu finden ist. Von dem kleinen Balkon weht eine sommerliche Brise hinein. „Nehmen Sie doch Platz“, bittet Herr Müller, bevor er von seiner bewegenden Lebensgeschichte erzählt. Bewegend, weil der gebürtige Schlesier als kleines Kind die Dresdner Bombennächte im Februar 1945 erleben musste – und überlebte, Gott sei Dank. Später flohen er, seine Schwester und seine Mutter in den Westen, wo er Bauingenieurwesen studierte. Nach dem Tod seiner Frau fühlte sich Herr Müller jedoch alleine. Und dann, eines nachts, wurde er von furchtbaren Schmerzen im linken Bein
geweckt. Er robbte ans Telefon, konnte sich kaum bewegen, verständigte den Notruf. Später stellte sich heraus, dass sich am Ende der Wirbelsäule ein Blutgerinnsel gebildet hatte, das auf Nervenenden drückte. Es folgte ein dreiwöchiger Krankenhausaufenthalt. Dann ging’s sieben Wochen in Reha. „Glücklicherweise stießen mein Sohn und ich auf die Pro Seniore Residenz Freiburg. Hier gefällt es mir richtig gut.“

Langsam, aber sicher kam Herr Müller hier zu neuen Kräften, kann jetzt in seiner eigenen Wohnung leben, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen. „Hier im Rieselfeld befinden sich zahlreiche Geschäfte und ich kann alle Besorgungen selber machen. Auch ein wenig Gymnastik steht bei mir täglich auf dem Programm, genauso wie das Zubereiten meiner Mahlzeiten.“ Ein Blick in die komfortable weiße Küche beweist: Hier wird nicht lange um den heißen Brei gerührt, sondern lecker gekocht.

Herr Müller nimmt auch gerne an der Veranstaltung „Sturzprophylaxe“ und am Singkreis teil, die von der Seniorenresidenz angeboten werden. Und immer wieder sonntags fährt der gepflegte Herr sogar mit dem eigenen Auto, das in der hauseigenen Tiefgarage steht, in seine alte Heimat, ins 90 Kilometer entfernte Bad Säckingen. Dort wohnt seine Freundin: „Mit dem
Automatik Auto funktioniert das gut, denn das rechte Bein ist ja nicht gelähmt.“ Einer seiner beiden Söhne wohnt ganz in der Nähe, kommt ihn regelmäßig besuchen und dann fällt Herr Müllers Blick auf ein paar Fotos hinter einer gläsernen Schranktür. Darauf ist sein ganzer Stolz zu sehen – ein schlafendes Baby. Es ist seine erst wenige Wochen alte Enkelin Sofia-Katharina.

„Es wurde auch wirklich Zeit, dass ich Opa werde. Viele meiner ehemaligen Bekannten sind sogar schon Urgroßväter. Es ist so schön, die Kleine im Arm zu halten“, erzählt er mit strahlenden Augen.

Den Entschluss, ins Betreute Wohnen zu gehen, habe ich keine Sekunde lang bereut.

CHRISTA PAUTSCH

Die promovierte Medizinerin Christa Pautsch lebt seit 2014 hier und fühlt sich wirklich rundum zu Hause. „Mein Sohn, der in der Nähe von Freiburg wohnt, wollte unbedingt, dass ich wieder in seine Nähe ziehe – da habe ich die Chance genutzt“, erzählt sie. Nach dem Tod ihres Mannes brauchte Frau Pautsch Zeit, um zu neuen Kräften zu kommen. In Eigenregie organisierte sie den Verkauf ihrer großen Villa in Unna, zog zunächst in eine Übergangswohnung, und dann in ihr komfortables Apartment in der Pro Seniore Residenz Freiburg. „Ich bin sehr gerne hier. Ich wohne in einem wundervollen Apartment und habe eine tolle Aussicht aus dem dritten Stock. Auch einen Teil meiner schönen Eichenmöbel konnte ich hierher mitnehmen“. Frau Pautsch kann so wunderbar erzählen, dass man ihr stundenlang zuhören möchte. Am liebsten liest sie, zum Beispiel Bücher aus der hauseigenen Bibliothek, hört Musik und ist mit ihrem Elektromobil im Rieselfeld unterwegs.

Mit dem schnittigen Gefährt, das vor der Wohnungstür parkt, ist sie längst zu einem Teil des Rieselfelds geworden: „Mich kennen hier so viele Leute, sprechen mit mir. Mir ist es wirklich nie langweilig. Mit meinem Elektroauto bin ich sogar schon bis zum Mundenhof gefahren.“Das größte Tiergehege Baden Württembergs ist immerhin fast drei Kilometer entfernt. Natürlich macht sie auch noch Ausflüge mit ihrem Sohn – denn tolle Ziele gibt es hier im Breisgau viele. Neulich sei sie mit Mark Richtung Feldberg gefahren. Dort arbeite ihr Enkel als Koch in einer Hütte, wo ein „Spanischer Abend“ stattgefunden habe. Da sei sie schon sehr stolz auf ihren Enkel gewesen, erzählt sie mit strahlenden Augen.

„Ich nutze aber schon das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot im Haus. Regelmäßig nehme ich beispielsweise an der Sturzprophylaxe und ab und zu am Singkreis teil. Auch schöne Ausstellungen finden hier statt“, erzählt sie. Freundschaften habe sie ebenfalls geschlossen – so mache sie fast jeden Abend mit einem Bekannten gemeinsam Kreuzworträtsel. „Der ist allerdings noch ein paar Jährchen jünger als ich, aber weiß wirklich viel.“ Nur seine Vorliebe für die Musik der 1960er Jahre teilt sie nicht mit ihm „Die einzige Band, die ich aus dieser Zeit kenne, ist ABBA.“ Sie lacht.

Auch ein dickes Lob für die Mitarbeiter hat sie auf den Lippen: „Das ganze Team ist so lieb und nett und den Entschluss, ins Betreute Wohnen zu gehen, habe ich keine Sekunde lang bereut.“

Ich bekomme im Pflegebereich wirklich viel Hilfe.

GUDRUN NUNIER

Leben in einem Wohnbereich ist manchmal viel besser als gedacht. Das zeigt ein Besuch bei einer charmanten Dame, die schon in allerhand Ländern gearbeitetund gelebt hat: Frau Gudrun Nunier – Deutsch-Spanierin.

Frau Nunier sitzt mit einem Lächeln in einem großen Sessel und hält einen kleinen Fächer in der Hand, mit dem sie sich ganz entspannt ein wenig Luft zufächelt, denn im mediterranen Freiburg zeigt sich der Sommer gerade von seiner schönsten Seite. Ihr Zimmer ist gemütlich eingerichtet, an der Wand hängen Fotos von ihren Lieben, von ihren vier Enkelkindern und ihren zwei Söhnen. Frau Nunier ist eine stolze Mutter und Großmutter. Doch bevor unser Blick alle Details des liebevoll gestalteten Zimmers erfassen kann, registrieren wir eine wohlige Citrus-Note, die unweigerlich an die Düfte südlicher Gefilde erinnert, an Spanien, an Pinienhaine, Sonne und Meer. „Ich liebe diesen Duft. Den hat mir meine Schwiegertochter im Internet bestellt. Der ist echt spanisch“, erklärt Frau Nunier.

Gudrun Nunier hat in ihrem Leben schon viel gesehen. Sie lernte die Hotellerie von der Pike auf, war unter anderem im Service und an der Rezeption renommierter Häuser tätig, beispielsweise in Brüssel und Lissabon. Selbst im berühmten Hotel Ritz hat sie gearbeitet. Doch ihr Herz schlägt für Madrid, wo sie und ihr Mann lange lebten. Nach dessen Tod wurde ihr die Wohnung zu groß und das Leben allein beschwerlich. Auch mit dem Laufen klappte es nicht mehr all zu gut. Ihr Sohn Carlos, der in Freiburg im Stadtteil Rieselfeld lebt, wollte, dass seine Mutter in seiner Nähe ist, neue Kräfte tankt. Und so kam Frau Nunier wieder zurück nach Deutschland, ins beschauliche Freiburg.

„Hier ist es ruhiger als in Spanien. Und ich genieße es so sehr“, erzählt Frau Nunier. „Meine vier Enkel und natürlich auch mein Sohn kommen mich regelmäßig besuchen. Dann machen wir Ausflüge, zum Beispiel in die Freiburger Innenstadt oder auch in den Schwarzwald. Das geht sogar mit meinem Rollator. Denn die tolle Lage der Residenz ist schon ein unglaubliches Plus.“ Auch das Rieselfeld selbst, an einem malerischen Naturschutzgebiet und dem Tiergehege Mundenhof gelegen, hat viel zu bieten. „Wissen Sie, das Leben in dieser Residenz gibt mir Sicherheit. Ich genieße es auch mal, die Tür auflassen zu können, wenn ich das will. Ich habe ein Einzelzimmer und es ist alles fantastisch. Ich persönlich nehme mein Essen gerne im Wohnbereich ein. Da freue ich mich, andere Menschen zu sehen und ich fühle mich wohl mit den Leuten. Da sind auch Freundschaften entstanden.“ Auch das Freizeitangebot des Hauses nutzt Frau Nunier gerne, nimmt am Sitztanz und am Gedächtnistraining teil.

Obwohl die stilvolle Dame erst drei Monate in der Pro Seniore Residenz Freiburg lebt, ist sie angekommen in ihrem neuen Zuhause. „Alle hier sind so herzlich, geben sich solche Mühe.“ Zum Abschied ruft uns Frau Nunier noch ein herzliches „Viva España!“ nach. Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute, schön, dass Sie bei uns sind Frau Nunier. Hasta luego!

 

Das Zimmer, vor allen Dingen das große Bad und die Umgebung, gefielen mir auf Anhieb.

REINHARD HÄRTEL

Herr Härtel wohnt schräg gegenüber von Frau Nunier. Eigentlich hat er einen Doktortitel. Aber mit Doktor angeredet zu werden, darauf legt er wirklich keinen Wert. Der promovierte Jurist sitzt uns in einem schicken Hemd gegenüber, sein Blick ist wach und seine Worte wohl gewählt. Er wirkt munter, ist gut drauf. Da drängt sich die Frage auf, was Reinhard Härtel – Vater einer Tochter und eines Sohns – hier in einem Pflegebereich macht.

„Ich bin jetzt seit 2013 hier. Damals ging es mir verdammt dreckig. Ich habe Altersdiabetes und der ist zu spät erkannt worden. 2012 brach ich dann immer häufiger zusammen.“ Da er zu diesem Zeitpunkt nicht selbstständig aufstehen konnte und der Blutzuckerspiegel aufgrund seiner enormen Schwankungen engmaschig überwacht werden musste, war er auf eine Pflegeeinrichtung angewiesen. Das war für den umtriebigen Herrn keine einfache Situation. Nachdem seine Tochter und er sich verschiedene Einrichtungen in der Umgebung angesehen hatten, fiel die Wahl auf die Pro Seniore Residenz Freiburg. Aus gutem Grund, denn diese bietet dem Senior gleich mehrere Vorteile „Das Zimmer, vor allen Dingen das große Bad und die Umgebung, gefielen mir auf Anhieb. Meine Tochter und ich führten Gespräche mit der Residenzleitung und sahen, dass die Versorgung richtig gut und die Atmosphäre herzlich ist. Bis heute habe ich diesen Entschluss nicht bereut.“

Mittlerweile hat sich Herrn Härtels Zustand deutlich verbessert. Er kann aufstehen, etwas unternehmen. Manchmal braucht er den Rolltor, ab und an nimmt er den Gehstock, und doch schätzt er das beruhigende Gefühl der Sicherheit in der Residenz: „Für mich als Diabetiker ist es enorm wichtig, die Mahlzeiten immer zu den gleichen Zeiten einzunehmen. Das ist hier
absolut gewährleistet. Außerdem kann ein solcher Zuckerschock wie damals wieder auftreten und dann bin ich hier in guten Händen. Ich fühle mich richtig wohl.“ Dabei genießt Herr Härtel alle Vorzüge eines selbstbestimmen Lebens, fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis in die Freiburger Innenstadt und schaut sogar immer noch regelmäßig in seiner alten Kanzlei vorbei, wo sein Rat noch sehr geschätzt wird. Man spürt, dass sich Herr Härtel gerne Herausforderungen annahm, sich ihnen stellte und sie bewältigte. Sein Ehrgeiz und seine Energie hat er sich bis heute bewahrt: „Früher habe ich die tolle Lage der Residenz noch viel mehr ausgenutzt“, erzählt er.

Eine kleine Untertreibung: Denn viel unterwegs, das ist der sympathische Herr auch jetzt noch. So fährt er regelmäßig zu seiner Tochter, die in Offenburg lebt, hat sogar schon seinen Sohn in Berlin besucht. Auch die zahlreichen Feste und jahreszeitlichen Veranstaltungen in der Residenz schätzt er sehr. Und dann ist da noch der Samstags-Stammtisch mit Bekannten in der
schönen Freiburger Altstadt: „Wissen Sie, wenn ich dann alle Neuigkeiten erfahren habe, kann ich wieder ganz beruhigt heimfahren.“ Und sein Daheim das ist für Herrn Härtel die Pro Seniore Residenz Freiburg.