Astronaut
25.06.2026
Astronauten verlieren im Weltall Muskelkraft. Nach ihrer Rückkehr sind sie oft auf Hilfe angewiesen. Und trotzdem bewundert man sie für ihre Leistung. Niemand nennt sie schwach.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐚𝐥𝐬𝐨 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐞𝐬 𝐛𝐞𝐢 𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐭𝐮𝐧?
Auch sie haben Welten entdeckt. Herausforderungen gemeistert. Geschichten erlebt und geschrieben.
Wenn sie Unterstützung brauchen, schmälert das nicht ihre Stärke. Es macht sichtbar, was sie alles getragen haben. ![]()
Genau dieser Gedanke steckt hinter dem Kunstwerk „𝑨𝒔𝒕𝒓𝒐𝒏𝒂𝒖𝒕𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒘𝒂̈𝒄𝒉𝒆“, das in unserer Pro Seniore Residenz Freiburg entstanden ist.
Unser 94-jähriger Bewohner Clemens Wipfler wurde Teil dieses galaktischen Kunstprojekts: Initiator ist Oliver Schieffer, seelsorglicher Begleiter in unserer Residenz und christlicher Künstler. Für einen Kunstwettbewerb des Erzbistums Freiburg zum Thema „Werke der Barmherzigkeit“ hatte er diese rührende Idee:
Herr Wipfler schlüpfte in einen silbernen Astronautenanzug – mit seinem Rollator an der Seite.
𝐄𝐢𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝, 𝐝𝐚𝐬 𝐛𝐞𝐰𝐞𝐠𝐭. 𝐄𝐢𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝, 𝐝𝐚𝐬 𝐖𝐮̈𝐫𝐝𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭:
Alter ist kein Makel. Hilfsbedürftigkeit ist kein Makel.
Und manchmal ist vermeintliche Schwäche der sichtbarste Ausdruck von Stärke. ![]()
Unser besonderer Dank gilt Oliver Schieffer für diese kreative, einfühlsame Initiative – und für die Bühne, die er Herrn Wipfler geschenkt hat..
„𝐴𝑠𝑡𝑟𝑜𝑛𝑎𝑢𝑡𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑤𝑎̈𝑐ℎ𝑒“ 𝑖𝑠𝑡 𝑇𝑒𝑖𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑊𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑎𝑢𝑠𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑢𝑛𝑔
„𝑍𝑢-𝑊𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔 – 𝑏𝑎𝑟𝑚ℎ𝑒𝑟𝑧𝑖𝑔 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑘𝑜𝑛𝑘𝑟𝑒𝑡“, 𝑑𝑖𝑒 𝑏𝑖𝑠 𝑆𝑜𝑚𝑚𝑒𝑟 2026 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝐵𝑎𝑑𝑒𝑛-𝑊𝑢̈𝑟𝑡𝑡𝑒𝑚𝑏𝑒𝑟𝑔 𝑡𝑜𝑢𝑟𝑡. 𝑈𝑛𝑡𝑒𝑟 38 𝐾𝑢𝑛𝑠𝑡𝑤𝑒𝑟𝑘𝑒𝑛 𝑖𝑠𝑡 𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑏𝑒𝑤𝑒𝑔𝑒𝑛𝑑𝑒 𝑀𝑜𝑡𝑖𝑣 – 𝑚𝑖𝑡 𝐻𝑒𝑟𝑟𝑛 𝑊𝑖𝑝𝑓𝑙𝑒𝑟 𝑎𝑙𝑠 𝑤𝑢̈𝑟𝑑𝑖𝑔𝑒𝑚 𝑃𝑟𝑜𝑡𝑎𝑔𝑜𝑛𝑖𝑠𝑡𝑒𝑛.
